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Neue Blogposts für mediale Kunst- und Kulturvermittlung in Kunst-, Kultur- und Bildungsinstitutionen sind ab sofort unter folgendem Link zu finden: http://kukuk.lo-f.at/blog/.


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Mittwoch, 17. September 2014

Zürcher Erklärung zur digitalen Kunstgeschichte 2014

Vom 26. bis 27. Juni 2014 fand die Arbeitstagung Digitale Kunstgeschichte. Herausforderungen und Perspektiven statt. Organisiert wurde diese internationale Tagung vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) gemeinsam mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich und dem Institut gta der ETH Zürich.

Ziel war es, acht Punkte zu einer digitalen Kunstgeschichte zu formulieren. Die Zürcher Erklärung zur digitalen Kunstgeschichte 2014 gibt gegenüber den Entscheidungsträgern in Politik und Forschungsförderung den Anliegen der kunstwissenschaftlichen Community Ausdruck.

Erarbeitet wurden fachspezifische Positionen und Forderungen zu drängenden Fragestellungen im Zeichen des digitalen Wandels in acht Workshops. Alle Teilnehmenden - die Vortragenden ebenso wie die Verantwortlichen für die Workshops und das sachkundige, interessierte Publikum - haben mit ihrer engagierten Mitarbeit Impulse gesetzt und zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen.

Zürcher Erklärung zur digitalen Kunstgeschichte (KHIST, UZH)
Zürcher Erklärung zur digitalen Kunstgeschichte (SIK-ISEA) inkl. einer Liste der Unterzeichnenden

Downloads
Zürcher Erklärung zur digitalen Kunstgeschichte 2014 (PDF, 74 KB)
Zurich Declaration on Digital Art History 2014 (PDF, 82 KB)

Dienstag, 19. März 2013

Kurs für Lehrerinnen und Lehrer: Mediale Kunst- und Kulturvermittlung

Am 10. April und 15. Mai 2013 führe ich an der PH Zürich einen Kurs zu medialer Kunst- und Kulturvermittlung für Lehrerinnen und Lehrer durch. Neben einer allgemeinen Einführung in die Vermittlungs- und Bildungspraxis kultureller Instiutionen wie Museen und Archive wird ein Überblick der Formen des Technologieeinsatzes gegeben. Exemplarische Vermittlungsprojekte und -themen sollen dazu anregen kulturelle Themen im Unterricht mit digitalen Medien aufzuarbeiten.

Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen!

Interessierte Lehrkräfte können sich bis Freitag 22. März 2013 anmelden.

Dienstag, 16. August 2011

Gemeindearchiv Hard hat einen eigenen Internetauftritt

Mit etwas Stolz schreibe ich diesen Blogeintrag heute ...

Das Gemeindearchiv meiner Heimatgemeinde Hard hat auf der Gemeindehomepage nun auch einen eigenen Internetauftritt. Neben Informationen zu Öffnungszeiten und Lage sind dort auch Infos, Dokumente und Links zu den Beständen, den Findmitteln, der Ahnenforschung, Archivpädagogik und Fürhungen sowie den historischen Beiträgen (2006-2009 und 2010-2011) zu finden.

Verantwortlich dafür ist die dort aktive Gemeindearchivarin Nicole Ohneberg, die mit sehr viel Engagement und Enthusiasmus das Archiv umgekrempelt und auf den neuesten Stand gebracht hat. Sie hat mit ihrem Team das Archiv auch für Kinder und Schüler attraktiv gemacht und bietet nicht nur für die junge Harder Bevölkerung archivpädagogische Aktionen an, sondern auch für interessierte Erwachsene Führungen. Dadurch wird die Harder Geschichte lebendig und mit Hilfe von originalen historischen Zeugnissen vermittelt und zugänglich gemacht. (Abbildung: Nicole Ohneberg)

Weiter so!

Sonntag, 18. April 2010

Museum und Archiv als Bildungsorte

Museen und Archive sind das Gedächtnis unerer Gesellschaft. Sie sind wichtiger Objekt- und Informationsspeicher und legen Zeugnisse unserer Vergangenheit ab. In ihnen werden Informationen und Wissen aufbewahrt und generiert, die für Bildung und Erziehung herangezogen und für die Gesellschaft nutzbar gemacht werden. [Vgl. Gruber 2009, S. 72]

Durch das Herauslösen des Originals aus seinem ursprünglichen Zusammenhang und durch dessen Auftauchen als Einzelstück in einer Sammlung oder in einem Archivbestand bedarf es der Vermittlung. Dabei muss der verloren gegangene Zusammenhang wieder hergestellt werden. Museum und Archiv regen zum kulturellen Tun und zum lustvollen Aneignen von Welt an. Dieses Tun und Aneignen ist positiv besetztes exploratives Verhalten wie auch persönlichkeitswirksame Unterhaltung. Museen und Archive sind Lernorte, die sich durch eine ihnen spezifische Lernumgebung auszeichnen. [Vgl. Gruber 2009, S. 72]

Was ist eine Lernumgebung?

"Eine Lernumgebung ist ein Ort oder eine Gemeinschaft, wo Lernen stattfindet. Sie schafft die dazu notwendigen Rahmenbedingungen und stellt die benötigten Ressourcen bereit. Das Zusammenspiel zwischen Methode, Didaktik, Technik, Lernmaterial und Medien ist dabei besonders wichtig. Zudem müssen die soziokulturellen Zusammenhänge sowie die aktuelle Lernsituation einbezogen werden. Eine Lernumgebung ist das Umfeld, das die zeitlichen, räumlichen, methodischen, personellen und instrumentellen Bedingungen des Lernens, in denen ein Lernprozess eingebunden ist, bestimmt." [Gruber 2009, S.73]

"Entsprechend dieser Definition sind Museen und Archive Lernumgebungen, also Orte und Gemeinschaften, wo Lernen stattfindet. Dafür stehen die notwendigen Ressourcen wie Kunst- und Kulturobjekte, Informationen über diese Objekte, verschiedene Geräte zur Erschließung von Informationen sowie Personen für die Vermittlung von Informationen und Wissen zur Verfügung. In speziellen Lernsettings, den Vermittlungsaktionen oder Workshops, findet Lernen statt. In Einzel- oder Gruppenarbeit wird dabei Wissen aktiv konstruiert, wofür eine aktive Bildung von Wissen durch selbstständiges Ausprobieren und Erforschen wichtig ist." [Gruber 2009, S.74.]

Museum als Lernort

Idealer Weise ist das Museum ein Ort, der dem Besucher Freude bereitet und zum Wiederkommen anregt. An diesem Ort werden Strukturen, Zusammenhänge und komplexe Vorgänge verständlich dargestellt und zur Anschauung gebracht. Die spezifische museale Bildungsfunktion unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Bildungsformen. Sie geht von eigenen - nur dem musealen Kontext zugehörigen - Voraussetzungen und Bedingungen aus und strebt spezifische Ziele an. Indem Inhalt, Hintergrund und Geschichte interaktiv, partizipativ und dialogisch vermittelt und verständlich zugänglich gemacht werden, wird die Begegnung mit dem Original zum Erlebnis. Der Besucher unterscheidet jedoch kaum zwischen Bildung und Unterhaltung - Lernort Museum und Erlebnisort Museum gehören vielmehr zusammen. [Vgl. Gruber 2009]

Mehr zu "Das Museum als Lernort" in Gruber 2009, S. 75ff.

Archiv als Lernort

Das Archiv bietet eine Orientierung für historischer Zusammenhänge in einer globalisierten und für viele oft unüberschaubaren Welt. Es birgt originale historische Überlieferungen, die nicht nur einen materiellen, sondern auch einen immateriellen Wert vorweisen. Das Original trägt als originales Zeugnis der Vergangenheit seine Authentizität unmittelbar mit sich und ermöglicht Einblicke in den Lauf der Geschichte. Das Archiv nimmt eine volksbildnerische und wissenschaftliche Funktion ein und wird als Lernort immer bedeutsamer. In Archiven wird Vermittlungs- und Bildungsarbeit zunehmend als eine wichtige Aufgabe begriffen und historische Bildungsarbeit sowie Archivpädagogik als zentraler Bestandteil der Archivarbeit definiert. Das Archiv gilt als Lern- oder Erkenntnisort von Geschichte. [Vgl. Gruber 2009, S. 78f]

"Die Entwicklung des Archivs zum außerschulischen Lernort zeigt sich erst seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dafür waren starke Veränderungen im Selbstverständnis der Archive verantwortlich und die veränderten Auffassungen vom schulischen Lernen. Der gestiegene Stellenwert historischer Quellen für den Geschichtsunterricht war ebenfalls eine der Ursachen und Voraussetzungen für diese Entwicklung." [Gruber 2009, S. 79]

Mehr zu "Das Archiv als Lernort" in Gruber 2009, S. 78ff.

Literaturhinweis
Gruber, M. R. (2009). E-Learning im Museum und Archiv. Vermittlung von Kunst und Kultur im Informationszeitalter. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller.

Mittwoch, 14. April 2010

LV Nicht-formales und informelles Lernen in Museen und Archiven - 1. Block

Beim 1. Block am 19. und 20.3. wurden die Studierenden mit dem "Nicht-formalen und informellen Lernen in Museen und Archiven" durch Vorträge, Gruppenarbeiten und interaktive Elemente bekannt gemacht. Des Weiteren wurden Grundlagen qualitativer und quantitativer Sozialforschung wiederholt und verschiedene Fragen und Ansichten diskutiert und beantwortet.

Die Studierenden werden in den kommenden Wochen Institutionen und Prozesse der Bildung und Vermittlung von Kunst und Kultur systematisch erfassen, in ihren Bedingungen analysieren und ihren Einfluss reflektieren (z. B. durch Beobachtung, Interview oder Fragebogen - Sozialforschung). Die Ergebnisse werden im Plenum durch Referate vorgestellt und anschließend diskutiert.

Die Referate werden wie folgt gegliedert sein:
1. Analyse der Rahmenbedingungen von nicht-formalem und informellem Lernen im Museum oder Archiv.
2. Einbettung der Praxis in den theoretischen und didaktischen Hintergrund der Kunst- und Kulturvermittlung.
3. Beschreibung der Methode und Analyse der Vermittlungs- bzw. Bildungsangebots. (Sozialforschung)
4. Reflexion des Einflusses der Institution und deren Bildungs- und Vermittlungsarbeit.

Beim letzten Termin erstellen wir gemeinsam eine Kartografie kultureller Lernorte.

Die LV-Unterlagen (PPP, Einführung Lamnek, URLs) wurden im eCampus der UIBK abgelegt.

Sonntag, 14. Februar 2010

Europeana: think culture

Europeana.eu is about ideas and inspiration. It links people to 6 million digital items:
  • Images - paintings, drawings, maps, photos and pictures of museum objects;
  • Texts - books, newspapers, letters, diaries and archival papers;
  • Sounds - music and spoken word from cylinders, tapes, discs and radio broadcasts;
  • Videos - films, newsreels and TV broadcasts.
Some of these are world famous, others are hidden treasures from Europe's museums and galleries, archives, libraries, and audio-visual collections. Europeana connects to a list of organisations from which the content comes from. Included is the Rijksmuseum in Amsterdam as well as the British Library in London and the Louvre in Paris.

People can use My Europeana to save searches or bookmark things, or can highlight stuff and add it to their own folders.

The Europeana website is a prototype. Europeana Version 1.0 is being developed and will launch in 2010 with links to over 10 million digital objects.Europeana.eu is funded by the European Commission and the member states.

More about:
Resource: http://www.europeana.eu/portal/aboutus.html

Europeana Portal
i2010: Digital Libraries Initiative - Europe's cultural and scientific riches at a click of a mouse

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Kulturraum Tirol

"Die Bewahrung des kulturellen Erbes ist ein zentrales Anliegen des Landes Tirol. Voraussetzung dafür ist die systematische Erfassung aller materiellen Kulturgüter in Nord- und Osttirol. Diese Aufgabe erfüllt der seit 1968 bestehende Tiroler Kunstkataster in der Abteilung Kultur." (Kulturraum Tirol)

Seit letzter Woche ist der Tiroler Kunstkataster mit einem neuen Projekt im Internet - Kulturraum Tirol. Mit Kulturraum Tirol präsentiert der Tiroler Kunstkataster eine Auswahl von Objekten aus verschiedenen Jahrhunderten aus seiner Kulturgüter-Datenbank - quasi the best of Kunstkataster.

Wer diese Webseite besucht, begibt sich auf eine virtuelle Kulturwanderung durch Nord- und Osttirol und erfährt vieles über Alltag, Feste, Religion und Kunst im Leben der Tiroler Bevölkerung. Zu jedem kulturell bedeutendem Objekt sind Text- und Bildinformationen online verfügbar. Weiters können auf die einzelnen Objekte über verschiedene Themen und eine Zeitleiste zugegriffen werden. Das Glossar erklärt genannte Begriffe.

Tauchen Sie ein in Tirols kulturelle Schätze und Schönheiten und erfahren Sie mehr über die reichhaltige Datensammlung des Tiroler Kunstkatasters!

Mittwoch, 25. November 2009

The Role of E-Learning in Arts and Cultural Heritage Education

Abstract
Arts and cultural heritage education (ACHE) holds great potential for encouraging greater participation, innovation, and creativity in learning. This article analyse how ACHE approach the challenges of the rising information society and utilize the possibilities of information and communication technologies. It outlines the domains of ACHE and e-learning from a theoretical perspective. With this knowledge it investigates the current use of digital media in education, in the exhibition room and on the Internet. Furthermore this article analyses today’s ACHE and the role of e-learning in the educational activities from cultural institutions.

Literature reference
Gruber, M. R. (2009). The Role of E-Learning in Arts and Cultural Heritage Education. In V. Hornung-Prähauser & M. Luckmann (Eds.), Kreativität und Innovationskompetenz im digitalen Netz - Creativity and Innovation Competencies in the Web, Sammlung von ausgewählten Fach- und Praxisbeiträgen der 5. EduMedia Fachtagung 2009 (pp. 343-350). Mai, 4-5, 2009, Salzburg, Austria: Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.

Donnerstag, 19. November 2009

Neuerscheinung zum Thema E-Learning im Museum und Archiv

Im Oktober erschien das Buch E-Learning im Museum und Archiv. Vermittlung von Kunst und Kultur im Informationszeitalter im VDM-Verlag.

Inhaltsbeschreibung
Museen und Archive sind traditionell soziokulturelle Lernorte, die kontinuierlich zur gesellschaftlichen Entwicklung beitragen. Kunst- und Kulturvermittlung ist deshalb eine der Hauptaufgaben dieser Institutionen. Der Einsatz neuer Technologien in der Vermittlungs- und Bildungsarbeit ist notwendig, damit Museen und Archive ihre Zielgruppen in einer zunehmend medialisierten Gesellschaft erreichen können. Dieses Buch analysiert sowohl den historischen Hintergrund als auch die ökonomischen, organisationalen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Kunst- und Kulturvermittlung. Die Analyse basiert auf empirischen Daten, die in österreichischen und italienischen Museen und Archiven erhoben wurden. Die Ergebnisse werden mit Qualitätsfaktoren und Vermittlungskonzepten des E-Learning in Beziehung gestellt. Durch die Kombination der beiden Bereiche E-Learning und Kunst- und Kulturvermittlung werden generelle Faktoren und Richtlinien für die Entwicklung von E-Learning im Ausstellungsraum und über das Internet identifiziert.

Gruber, M. R. (2009). E-Learning im Museum und Archiv. Vermittlung von Kunst und Kultur im Informationszeitalter. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller.
196 S., ISBN 978-3-639-20465-0

Montag, 19. Oktober 2009

KULTURPOOL

Der Kulturpool bietet einen zentralen Zugang zu digitalisierten österreichischen Kulturerbe-Ressourcen. Mithilfe des Kulturpools können Museen, Bibliotheken und Archive übergreifend durchsucht und im Detail erforscht werden. Der Kulturpool wird funktional und inhaltlich ständig erweitert. So entstehen zielgruppenspezifische Funktionalitäten und sukzessive werden weitere Quellen an den Kulturpool angeschlossen.

Kulturinstitutionen im Kulturpool: Albertina, Imareal, Kunsthistorisches Museum, Museum für Völkerkunde, Österreichisches Theatermuseum, Österreichische Mediathek, Naturhistorisches Museum.

Bagit: Transferring Content for Digital Preservation

Library of Congress, California Digital Library and Stanford University's Bagit: Transferring Content for Digital Preservation The Library of Congresss steadily growing digital collections arrive ...



Resource: YouTube

Freitag, 16. Oktober 2009

Datenbank - Architekturmuseum der TU Berlin

Das Architekturmuseum der TU Berlin in der Universitätsbibliothek stellt seine komplette Datenbank zum freien Zugriff als XML-Schnittstelle im Museumdat-Format zur Verfügung. Dieses Museum beherbergt eine Sammlung von Architekturzeichnungen überwiegend preußischer Architekten des 19. und 20. Jahrhunderts, die 1885 an der Technischen Hochschule zu Berlin in Charlottenburg gegründet wurde. Es ist eine der ältesten Einrichtungen dieser Art in Europa, die heute über 120.000 Objekte umfasst.

In den vergangenen 3 Jahren konnte annähernd die gesamte Sammlung im Rahmen eines DFG-Projekts digitalisiert werden. Über 107.000 Bilder stehen inzwischen auch im Netz zur Verfügung und können mittels einer Zoom-Funktion in hoher Auflösung betrachtet werden.

Online-Katalog

Dienstag, 21. Juli 2009

DHM Datenbank zum "Central Collecting Point München"

Das Deutsche Historische Museum ging vor Kurzem mit seiner

Datenbank zum "Central Collecting Point München"

online. Nach der im Sommer 2008 im Internet veröffentlichten Datenbank zum „Sonderauftrag Linz“ ist dies ein weiterer Schritt, die Archivalien der NS-Kulturpolitik einem großen Publikum zugänglich zu machen.

Die Datenbank bietet die Möglichkeit, ohne Kenntnissse von Inventarnummern nach Meisterwerken von Leonardo da Vinci, Rubens oder Cranach zu suchen wie nach antiken Skulpturen, kunstgewerblichen Objekten wie Tapisserien, Fayencen und Keramiken oder Büchern und Numismatika Nachforschungen anzustellen.

Es stehen zwei Suchmasken zur Verfügung:

Der Central Collecting Point München

Als Central Collecting Point wird die Sammelstelle für Kunst bezeichnet, die von den amerikanischen Alliierten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in den ehemaligen NSDAP-Parteigebäuden in München eingerichtet worden war. Aufgabe war es, Kunstwerke, die im Deutschen Reich oder in den besetzten Gebieten in der Zeit zwischen 1933 und 1945 geraubt, beschlagnahmt oder über den Kunsthandel verkauft worden waren, aus den Sammeldepots zu holen, im CCP zu inventarisieren, um sie anschließend restituieren zu können. Bereits im Herbst 1945 wurde mit der Rückgabe der Objekte in die Herkunftsländer beziehungsweise an Privatpersonen im In- und Ausland begonnen. Bis auf wenige Tausend Objekte konnten schon damals die meisten Kunstwerke zurückgegeben werden, was in der Öffentlichkeit fast nicht bekannt ist.

Kooperationen

Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV), Bundesarchiv Koblenz, Bundesministerium der Finanzen (BMF), Deutschen Historischen Museum (DHM), Zuse-Institut Berlin (ZIB) sowie Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik, Dienstsitz Berlin (ZIVIT) .

Erst die Zusammenarbeit dieser Institutionen hat es ermöglicht, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMF, des ZIVIT und des BADV die Karteikarten aus dem Bundesarchiv scannen und elektronisch erfassen konnten, bevor die Daten vom DHM in Zusammenarbeit mit dem ZIB aufbereitet wurden und nun auf der Homepage des Museums kostenfrei zugänglich sind. Komplettiert werden diese Daten durch die Karteikarten und die Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem Archiv des BADV und die Karteikarten aus dem Bundesdenkmalamt in Wien.

Recherche

Bislang machte die große Anzahl der Karteikarten, die nach Mü-Nr. sortiert sind, eine systematische Recherche im Bundesarchiv unmöglich. Da eine Recherche nun auch ohne Kenntnis der Münchner Inventarnummern möglich ist, bildet die Datenbank ein außerordentlich wichtiges Arbeitsinstrument für die Provenienzforschung und sogleich für die Ermittlung bis heute ungeklärten Kunstraubes. Dies betrifft sowohl die Einzelrecherche als auch die Erforschung komplexer Zusammenhänge wie beispielsweise die des Kunsthandels über die Karteikarten aus dem Bundesarchiv. Die Datenbank kann zur Identifizierung von Werken dienen, die bislang nicht als Zwangsverkäufe erkannt sind. Zudem gibt sie Auskunft über Kunstobjekte, die nach 1945 an ihre Vorbesitzer zurückgegeben und seither nicht mehr öffentlich ausgestellt worden sind. Die Datenbankrecherchen können sich sowohl auf Kunstwerke in Museen oder Privatbesitz beziehen. Ebenso hilfreich ist die Datenbank für diejenigen Kunstwerke, die als so genannter „Restbestand CCP“ nach Auflösung des Collecting Point in Bundesbesitz übergegangen sind und heute vom BADV erforscht werden.

Der Text wurde großteils von der Homepage des DHM übernommen.

Mittwoch, 21. Januar 2009

MACE - Metadata for Architectural Contents in Europe

MACE (Metadata for Architectural Contents in Europe) ist ein Internetportal, welches die Datenbestände verschiedener Architektur-Archive zusammenführt und diese über Metadaten interessierten Personen, ArchitekturstudentInnen sowie PraktikerInnen zugänglich macht.

Eine Projektbeschreibung von Martin Wolpers (FIT), MACE Projektleiter, ist auf der KUKUK-Homepage zu finden. Dort werden die Ziele, Ansätze und die verschiedenen Vorteile von MACE beschrieben.