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Donnerstag, 17. April 2014

Tagung "Kunstausstellungen für Kinder. Konzepte und Perspektiven"

Am 15. und 16. Mai 2014 findet die Tagung Kunstausstellungen für Kinder. Konzepte und Perspektiven anlässlich der fünften Kunstausstellung für Kinder im Museum der Moderne Salzburg Rupertinum statt.

Ankündigungstext
Kunstmuseen, die Ausstellungen für Kinder im Programm haben, sind immer noch selten zu finden. Dabei sind solche Ausstellungen unter den Aspekten der Besucher_innenorientierung und der kulturellen Freizeitgestaltung eine ideale Möglichkeit, um Kindern gemeinsam mit ihren Familien einen Museumsbesuch zu ermöglichen. Denn ob ein Kind einmal Kulturnutzer_in wird, hängt vor allem vom Verhalten seiner primären Bezugspersonen ab. 
Wie werden Kunstausstellung für Kinder konzipiert und gestaltet? Welche Konzepte und Möglichkeiten eröffnen sich dadurch?

Die Tagung wendet sich an Kurator_innen, Kunstvermittler_innen und Museumsverantwortliche und dient dem praktischen Erfahrungsaustausch sowie der Vernetzung. Darüber hinaus bieten die Workshops von Armin Klein und Lisa Noggler-Gürtler die Möglichkeit, sich mit konzeptionellen Fragen und Audience Development auseinander zu setzen.

Zum Tagungsprogramm

Anmeldung: erforderlich unter martina.pohn[at]mdmsalzburg.at

Dauer: 10.00 - 17.30 Uhr

Beitrag: € 50 pro Person für zwei Tage

Ort: Museum Rupertinum

Dienstag, 4. Januar 2011

Rückblick zu Museen und Social Web für 2010

Das Thema Social Web hat sich auch im Museumsbereich rasant verbreitet. Sebastian Hartman hat auf seinem Blog museumsreif - museum 2.0 und 1.0 einen Rückblick zu Museen und Social Web für 2010 erstellt.

Hartmann möchte in seinem Blogpost einen knappen Rückblick auf das Jahr 2010 geben. Zuerst beschreibt er die 10 wichtigsten Beobachtungen zu "Museum und Social Web" im Jahr 2010. Daran anschließend führt er punktuelle Beobachtungen anhand von Beispielen an.

Die 10 wichtigsten Punkte im Überblick:
  1. Museen in Facebook
  2. Museen und Twitter
  3. YouTube als Kommunikationskanal
  4. Museum-Blogs
  5. Nutzung von Flickr
  6. Integration von Web2.0-Funktionen in Webseiten
  7. Social Web Übersichtsseiten
  8. Mobile Apps und
  9. Smart Phone Anwendungen
  10. Social Networking und Online Communities


Es liegt auch eine Studie zum Social-Media-Engagement deutscher Museen und Orchestern von der Kommunikationsberatung u.s.k. vor. Auf dem Blog von Ulrike Schmid finden sich weitere Informationen sowie mehrere Interviews mit Museumsdirektoren in Deutschland.

Freitag, 7. Mai 2010

p[ART] - Partnerschaft zwischen Schulen und Kultureinrichtungen

p[ART] ist ein Programm, das die langfristige Partnerschaft zwischen Schulen und Kultureinrichtungen in Österreich unterstützt. In einer solchen Partnerschaft arbeiten je eine Schule und eine Kultureinrichtung mehrere Jahre kontinuierlich zusammen. Ziel ist es, den Zugang zur jeweiligen Lebenswelt des Anderen zu finden.

Das Programm p[ART] wird durch den KulturKontakt Austria (KKA) unterstützt und knüpft an den eigenen Arbeitshintergrund des KKA in der schulischen Kulturvermittlung sowie an europäische Entwicklungen an, die mehr und mehr auf nachhaltige Bildungsallianzen zwischen kulturellen Trägern und Schulen in Form einer langfristigen Zusammenarbeit setzen.

Mehr dazu ...

Dienstag, 23. März 2010

Durch Kulturvermittlung zur Partizipation: Das Modell einer "emanzipatorischen Öffentlichkeitsarbeit"

"Öffentlichkeitsarbeitsmodelle von Habermas und Burkhart aufgreifend und weiterentwickelnd, beschreibt Roman Schanner einen Weg, der marginalisierte Teilöffentlichkeiten über Kulturarbeit zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Partizipationschancen motivieren kann: eine "emanzipatorische Öffentlichkeitsarbeit". Bei diesem neuen Modell werden Erfahrungen aus der Vermittlungstätigkeit von Kulturinstitutionen vergleichend herangezogen. Dort wurden unter dem Begriff "Keywork" Techniken einer Kommunikationsarbeit mit dem Publikum entwickelt und erprobt, die es schaffen, auch institutionsferne Gruppen an die Häuser zu binden und deren kulturelle Eigenaktivität anzuregen. Auf Gemeinwesenarbeit umgelegt bieten sich Ansätze einer Öffentlichkeitsarbeit, die es schafft, bei den TeilnehmerInnen erst kulturelle, dann gesellschaftliche, wie letztendlich auch politische Eigenaktivitäten anzuregen; eben emanzipatorisch zu wirken... Als Fallbeispiel für die praktische Umsetzung der "emanzipatorischen Öffentlichkeitsarbeit" bei kulturellen Kommunikationsprojekten im allgemein zugänglichen, öffentlichen Raum dient das Projekt "Hernals hören", welches 2006 in Wien umgesetzt wurde." (Kurzbeschreibung VDM Verlag)

Schanner, R. (2010). Durch Kulturvermittlung zur Partizipation: Das Modell einer "emanzipatorischen Öffentlichkeitsarbeit". Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller.