KUKUK hat einen neuen Blog auf seiner Webseite

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Neue Blogposts für mediale Kunst- und Kulturvermittlung in Kunst-, Kultur- und Bildungsinstitutionen sind ab sofort unter folgendem Link zu finden: http://kukuk.lo-f.at/blog/.


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Samstag, 16. Februar 2013

Kunsthaus Graz App

App: Kunsthaus Graz – Friendly Alien Auch das Kunsthaus Graz hat eine App, mit der sich BesucherInnen über das Gebäude, den Friendly Alien, die Entstehung einer Ausstellung und vieles mehr informieren können. Vor allem für Kinder gibt es ein ansprechendes Angebot.

Die App beinhaltet:
  • die gesamte Architekturführung auf Englisch und Deutsch
  • die Kinderführung auf Deutsch
  • zahlreiche Abbildungen der Architektur
  • 360°-Ansichten aller Gebäudeteile
  • wichtige Informationen für Ihren Besuch im Kunsthaus Graz

Sonntag, 4. November 2012

METMEDIA - (East) Asian Art Videos

The Metropolitan Museum of Art offers a lot of multimedia content about (East) Asian Art. You find there Podcasts, interactive content, and videos. The videos can be browsed by collections. There are more than 20 videos about Asian Art. Moreover, the MET holds a numerous collection of Asian Art, which can be browsed online.

Videos

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Human Landscapes: Gardens in Chinese Art
This lecture by Maxwell K. Hearn, the Douglas Dillon Curator in Charge, Department of Asian Art, was presented in conjunction with the exhibition Chinese Gardens: Pavilions, Studios, Retreats (on view August 18, 2012–January 6, 2013). Recorded September 28, 2012

Dienstag, 18. September 2012

Artikel: Zeitgemäße Museumspädagogik - Formen medialer Kunst- und Kulturvermittlung

Die Vermittlung von Kunst und Kultur nimmt neben dem Sammeln, Bewahren und Ausstellen einen wichtigen Stellenwert in der Arbeit von Museen ein. Kunst- und Kulturvermittlung umfasst dabei alle Aktivitäten, die dazubeitragen, den künstlerischen und kulturellen Schatz einer Institution interessierten Personen zugänglich zu machen. In ihrer Funktion als Kommunikatoren leisten Museen einen erheblichen Beitrag zum Lebenslangen Lernen in unserer Gesellschaft. Der Einsatz neuer Technologien ermöglicht hierbei zeitgemäße und vielfältige Zugänge zum künstlerischen und kulturellen Erbe. Der hier vorgestellte Artikel stellt mediale Vermittlungsangebote vor und beschreibt wie die einzelnen Technologien eingesetzt werden.

Zitierhinweis:
Gruber, M. R. (2012). Zeitgemäße Museumspädagogik – Formen medialer Kunst- und Kulturvermittlung. In Fachblatt des BÖKWE, 2012-1, Wien: BÖKWE. (S. 10-14)

DSpace at Open Universiteit
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Linkliste zum Artikel

Dienstag, 3. April 2012

Encyclopedia Britannica vs. Wikipedia

Nach 244 Jahren haben sich die Verleger der Encyclopedia Britannica dazu entschlossen, die Druckerpressen anzuhalten und sich künftig deren online Services zu widmen - vielleicht schon etwas zu spät. Wikipedia ist inzwischen stark gewachsen und die meisten Studenten nutzen dieses Nachschlagewerk bereits als Standard-Informationsquelle. So ist auch mein erster "Griff" meist zu Wikipedia, um schnell etwas nachzuschlagen.

Mittwoch, 28. März 2012

Nützt Wikipedia einem Studium der Geschichte? (Blogpost-Serie Folge 3)

Gastbeitrag von Prof. Dr. Beat Näf
Leiter des Kolloquiums Mit dem Internet in die Römerzeit. Antike Quellen und moderne Auswertung, Historisches Seminar, Universität Zürich

Marcus Cyron (Berlin) schreibt sei vielen Jahren für Wikipedia. Nicht nur einen Beitrag hat er verfasst, nein: tausende von Artikeln stammen von ihm. Unter anderem hat er in Wikipedia antike Monumente – etwa aus Pergamon – behandelt. Immer wieder gibt er Biographien berühmter und weniger berühmter Altertumswissenschaftler ein. Die weniger bekannten Gelehrten zu entdecken fasziniert ihn dabei ebenso wie die Auseinandersetzung mit Grössen des Faches.

Im laufenden Frühlingssemester haben wir ihn ins Kolloquium Mit dem Internet in die Römerzeit. Antike Quellen und moderne Auswertung an die Universität Zürich eingeladen. Das Kolloquium befasst sich mit der Art und Weise, wie das Altertum mit Hilfe der im Internet behandelten Medien erschlossen wird. Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln auch eigene Projekte und wenden die neuen Techniken an: Blogs, Datenbanken, Facebook, Internetsites, Podcastes, Videos – oder eben Wikipedia.

Montag, 26. März 2012

Mit dem Internet in die Römerzeit - Einsatz von Wikipedia zur Wissensvermittlung (Blogpost-Serie Folge 3)

Gastbeitrag von Jan Hosmann
Student des Kolloquiums Mit dem Internet in die Römerzeit FS 2012, Historisches Seminar, Universität Zürich

Am Montag 19. März 2012 stand die Sitzung des Kolloquiums Mit dem Internet in die Römerzeit, das Professor Beat Näf veranstaltet, ganz im Zeichen von Wikipedia. Als Gast war aus diesem Grund der Wikipedia-Autor und -„Administrator“ (seit 2005) Markus Cyron zugegen, der Rede und Antwort zu Themen rund um die Online-Enzyklopädie stand. Als Altertumswissenschaftler hatte er bereits im Juni 2011 in Göttingen eine Tagung zum Thema Wikipedia trifft Altertum mitveranstaltet, die sich breiten Zuspruchs erfreute und bei der auch Beat Näf vorgetragen hatte.

Weniger als inhaltliche Punkte standen diesmal jedoch Fragen zu Organisation, technischem Ablauf, Administration und allgemeinem Status von Wikipedia im Vordergrund. So begann das Gespräch mit der banal anmutenden, allerdings grundsätzlichen Frage, wie man einen Wikipedia-Artikel denn überhaupt schreibt.

Mittwoch, 14. März 2012

Digitalisierung des Kulturellen Erbes

Ich bin noch etwas schuldig - und zwar die Folien zu meinem Gastvortrag Ende letzten Jahres am IPMZ, UZH. Das hole ich nun gerne nach.
Gastvortrag von Marion R. Gruber an der Universität Zürich, IPMZ – Institut für Publizistikwissenschaften und Medienforschung, Abteilung Medienwandel & Innovation, Dezember 2012.

Dienstag, 3. Mai 2011

Römerstrasse Neckar-Alb-Aare (Blogpost-Serie Folge 2)

Eine neue iPhone-App wurde am Historischen Seminar der Universität Zürich lanciert!


Die Römerstrasse ist eine weitere Anwendung des Projektes Kulturwege und ist im App Store kostenlos verfügbar. Mit dieser Applikation können Interessierte selbständig auf den Spuren der Römer wandeln und auf sämtliche Informationen zu den einzelnen Stationen über ihr mobiles Gerät zugreifen.

Ein besonderes Feature ist die Location-Notification, durch welche der iPhone-Benutzer auf Stationen der Römerstraße Neckar-Alb-Aare in seiner Nähe aufmerksam gemacht wird. Auf der Kartenansicht werden nicht nur alle Stationen der Römerstrasse angezeigt, auch die eigene Position ist sichtbar. Über GPS ist es dann sehr einfach, an den gewünschten Ort zu gelangen.

Diese App ist im Rahmen der Diplomarbeit von Michael Sommerhalde an der Universität Zürich entstanden. Durch diese Applikation wird der Verlauf der Römerstraße Neckar-Alb-Aare angezeigt und auf Sehenswürdigkeiten hingewiesen. Vor Ort ist es möglich, auf die Informationen, Bilder und Videos zum jeweiligen Ort zuzugreifen.

Ein großer Vorteil dieser Anwendung ist, dass das sämtliche Kartenmaterial in der App gespeichert ist. Deshalb ist diese Applikation auch im Ausland nutzbar. So braucht man sich nicht vor hohen Daten-Roaming-Kosten fürchten.

Systemvoraussetzungen
  • iPhone 3G/3GS/4
  • iPhone-Betriebssystem 4.0 oder höher
  • Apple-ID bzw. Account im iTunes Store
  • WLAN oder Internetzugang über Kabel (die App ist fast 520 MB gross und kann nicht über das Handynetz heruntergeladen werden)

Viel Spass beim Ausprobieren!

Weiterführende Links

Römerstrasse (Webseite des Historischen Seminars - Prof. Dr. Beat Näf)
Projekt Kulturwege (Webseite des Historischen Seminars - Prof. Dr. Beat Näf)
App Römerstrasse (AppStore)
Römerstrasse Neckar-Alb-Aare App (Webseite Römerstrasse Neckar-Alb-Aare App)
Römerstrasse Neckar-Alb-Aare (Webseite Römerstrasse Neckar-Alb-Aare)

Römerstrasse Neckar-Alb-Aare (Flyer PDF)


Alle Abbildungen: Römerstrasse App (Beat Näf, UZH)

Mittwoch, 30. März 2011

Auf nach Pfyn!

Pfyn – Kulturhauptstadt der Schweiz
Beitrag von Beat Näf, Historisches Seminar, Universität Zürich


Grüsse aus Pfyn um 1900
Was für eine Idee: Es gebe eine Kulturhauptstadt der Schweiz?! Ist die Schweiz nicht demokratisch, wächst Kultur nicht überall?! So einfach ist es nicht! Kultur wächst zwar überall, aber sie braucht auch Zuwendung, Aufmerksamkeit und Geld. Kulturschaffende deshalb meinten 2005: Jeweils ein Ort soll für eine bestimmte Zeit besondere Aufmerksamkeit bekommen. So ist nun seit März Pfyn Kulturhauptstadt.

Die beiden Künstler Alex Mezmer und Reto Müller wohnen in einem Haus angelegt an uralte römische Mauern. Mit modernen Computern wie den Mitteln ihrer Kunst arbeiten sie an der medialen Vermittlung von Kultur und Geschichte. Sie haben einen Zeitgarten angelegt, ein Museum, produzieren Kunstwerke, in denen geschichtlich gewordene Bestände der Kultur lebendig werden und sind in diesem Jahr selbst mediales Kunstwerk.

Man trifft sich in Pfyn, der alten Grenzstadt, die zu einem Zentrum geworden ist, aus dem Neues wächst. Also auf nach Pfyn!

Die Liste der Veranstaltungen ist HIER zu finden.

Sonntag, 1. August 2010

Handbuch: Museen und Lebenslanges Lernen

Museen und Lebenslanges Lernen - Ein europäisches Handbuch

"Das Handbuch versteht sich als Instrument zur Planung von Vermittlungsprogrammen und deren Umsetzung sowie zur längerfristigen Konzeptplanung und Umstrukturierung im Bereich der Vermittlungsabteilungen. Das Handbuch kann auch im Rahmen von Fortbildungen und als Basis für den nationalen und internationalen Austausch unter Kollegen über den wissenschaftlichen Diskurs und die freie Netzwerkarbeit genutzt werden.

In die deutsche Übersetzung der Publikation sind deutschsprachige Best-Practice-Beispiele im Vermittlungsbereich von Museen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich für verschiedene Zielgruppen integriert. Zusätzlich hängt der Publikation eine Literaturliste aus dem deutschsprachigen Raum sowie eine Sektion mit links von in diesem Bereich aktiven Organisationen an." [Deutscher Museumsbund]

Deutscher Museumsbund, April 2010
ISBN: 978-3-9811983-5-5

Handbuch im PDF-Format (Deutsch)
Handbuch im PDF-Format (Englisch)

Mittwoch, 14. April 2010

Zielgruppenorientiertes eLearning für Kinder und ältere Menschen

"Das Konzept des »lebenslangen Lernens« hat zum Ziel, Menschen zu befähigen, eigenständig über ihre gesamte Lebensspanne hinweg zu lernen. Damit entspricht dieses Konzept den Anforderungen der Wissensgesellschaft, in der die Ressource Wissen eine zentrale Voraussetzung für Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit ist. Das eLearning stellt ein wichtiges Instrument zur Unterstützung von Lernprozessen dar, das insbesondere eine Individualisierbarkeit der Lerninhalte und einen flexiblen Umgang mit Lernzeiten und -orten ermöglicht. Damit ist eLearning gerade im Kontext des lebenslangen Lernens ein geeignetes Werkzeug, um je nach Lebensphase und Lernsituation zielgruppenspezifischen Besonderheiten und Anforderungen gerecht zu werden.

Im Rahmen des TAB-Monitorings eLearning arbeitet die vorliegende Studie anhand von zwei ausgewählten Lebensphasen – der Kindheit und dem Alter – heraus, inwieweit zielgruppenspezifische Anforderungen in der Entwicklung und im Marktangebot von eLearning-Produkten bereits eine Rolle spielen." [Zusammenfassung, http://www.tab.fzk.de/de/projekt/zusammenfassung/ab115.pdf, S. 7]

Kimpeler, S., Georgieff, P. & Revermann, Ch. (2007). Zielgruppenorientiertes eLearning für Kinder und ältere Menschen. Sachstandsbericht zum Monitoring »eLearning«. Webseite (http://www.tab.fzk.de/de/projekt/zusammenfassung/ab115.pdf), Zugriff am: 15.4.2010.

Mittwoch, 3. März 2010

IMPACT - Improving Access to Text

"IMPACT is a project funded by the European Commission. It aims to significantly improve access to historical text and to take away the barriers that stand in the way of the mass digitisation of the European cultural heritage."
[http://www.impact-project.eu/home/]

Read more
IMPACT - Improving Access to Text Website

Sonntag, 14. Februar 2010

Nicht-formales und informelles Lernen in Museen und Archiven

Lehrveranstaltung im Sommersemester 2010, Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck.

Wie bereits letztes Jahr findet auch heuer wieder die Lehrveranstaltung Nicht-formales und informelles Lernen in Museen und Archiven am Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck, statt.

Zielsetzung
  • Erwerb von Kompetenzen, um Institutionen und Prozesse der Bildung und Vermittlung von Kunst und Kultur systematisch zu erfassen, in ihren Bedingungen zu analysieren und ihren Einfluss zu reflektieren;
  • Theoretischer und didaktischer Hintergrund zu nicht-formalem und informellem Lernen in Museen und Archiven (Kunst- und Kulturvermittlung, Museumspädagogik, Archivpädagogik, historische Bildungsarbeit);
  • Aneignung forschungsmethodischer Kenntnisse: Fallstudien, Fragebogen, Interviews
  • Analyse von Lernangeboten und Lerninstitutionen im Kunst- und Kulturbereich;
  • Erstellung einer Kartografie kultureller Lernorte zur Übersicht der Lernangebote, ihrer Zielgruppen und Themenfelder.

Inhalt
Kunst- und Kulturinstitutionen wie Museen und Archive sind traditionell soziokulturelle Lernorte, die durch ihre Vermittlungs- und Bildungsangebote zur kontinuierlichen Entwicklung der Zivilgesellschaft beitragen. In ihrer Funktion als Kommunikatoren von Kunst und Kultur nehmen sie einen wichtigen Stellenwert für das lebenslange Lernen in unserer Gesellschaft ein. Diese Lehrveranstaltung analysiert die unterschiedlichen Vermittlungs- und Bildungsangebote von Museen und Archiven in Bezug auf ihre gesellschaftliche Rolle. Es wird eine Kartografie heutiger Lernangebote und Lerninstitutionen im Kunst- und Kulturbereich anhand praktischer Recherchen erstellt. Hierbei werden innovative Formen der kulturellen Bildung durch nicht-formales und informelles Lernen identifiziert und analysiert. Im Vordergrund stehen dabei die Vermittlung, der Erwerb, die Anwendung und die Verbreitung von Wissen und Kompetenzen durch die partizipative, dialogische, interaktive, erfahrungs- und erlebnisorientierte Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur.

Methode
Inhaltliche und methodische Diskussionen, Gruppenarbeit, praktische Übungen und Referate. Es wird von den Studierenden erwartet, dass sie eigenständig ein Themenfeld erarbeiten, ihre Arbeit dokumentieren und ihre Ergebnisse präsentieren.

Termine
Fr 19.03.2010 17.00 - 20.00  50105/2 SR

Sa 20.03.2010 09.00 - 14.00  SR 1 Psychologie
Fr 28.05.2010 17.00 - 20.00  50105/2 SR

Sa 29.05.2010 09.00 - 14.00  SR 1 Psychologie
Fr 25.06.2010 17.00 - 20.00  50109/3 SR

Sa 26.06.2010 09.00 - 14.00  50109/3 SR

Der Weblog Personale und mediale Kunst- und Kulturvermittlung dient für diese Lehrveranstaltung als Kommunikationsorgan und Informationsportal. Er stellt Literaturhinweise, Definitionen zu verschiedenen Themenbereichen und die Auswahl der zu bearbeitenden musealen bzw. archivischen Vermittlungs- und Bildungsangebote bereit.

Die Projektwebseite KUKUK - Kunst, Kultur, Kommunikation bietet zusätlich Artikel und Beit räge zum Thema.

Donnerstag, 19. November 2009

Neuerscheinung zum Thema E-Learning im Museum und Archiv

Im Oktober erschien das Buch E-Learning im Museum und Archiv. Vermittlung von Kunst und Kultur im Informationszeitalter im VDM-Verlag.

Inhaltsbeschreibung
Museen und Archive sind traditionell soziokulturelle Lernorte, die kontinuierlich zur gesellschaftlichen Entwicklung beitragen. Kunst- und Kulturvermittlung ist deshalb eine der Hauptaufgaben dieser Institutionen. Der Einsatz neuer Technologien in der Vermittlungs- und Bildungsarbeit ist notwendig, damit Museen und Archive ihre Zielgruppen in einer zunehmend medialisierten Gesellschaft erreichen können. Dieses Buch analysiert sowohl den historischen Hintergrund als auch die ökonomischen, organisationalen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Kunst- und Kulturvermittlung. Die Analyse basiert auf empirischen Daten, die in österreichischen und italienischen Museen und Archiven erhoben wurden. Die Ergebnisse werden mit Qualitätsfaktoren und Vermittlungskonzepten des E-Learning in Beziehung gestellt. Durch die Kombination der beiden Bereiche E-Learning und Kunst- und Kulturvermittlung werden generelle Faktoren und Richtlinien für die Entwicklung von E-Learning im Ausstellungsraum und über das Internet identifiziert.

Gruber, M. R. (2009). E-Learning im Museum und Archiv. Vermittlung von Kunst und Kultur im Informationszeitalter. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller.
196 S., ISBN 978-3-639-20465-0

Donnerstag, 19. März 2009

Definitionen zum Lernen

Formales Lernen
Lernen, das üblicherweise in einer Bildungs- oder Ausbildungseinrichtung stattfindet, (in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung) strukturiert ist und zur Zertifizierung führt. Formales Lernen ist aus der Sicht des Lernenden zielgerichtet.

Nicht-formales Lernen
Lernen, das nicht in Bildungs- oder Berufsbildungseinrichtung stattfindet und üblicherweise nicht zur Zertifizierung führt. Gleichwohl ist es systematisch (in Bezug auf Lernziele, Lerndauer und Lernmittel). Aus Sicht der Lernenden ist es zielgerichtet.

Informelles Lernen
Lernen, das im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit stattfindet. Es ist (in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung) nicht strukturiert und führt üblicherweise nicht zur Zertifizierung. Informelles Lernen kann zielgerichtet sein, ist jedoch in den meisten Fällen nichtintentional (oder "inzidentell"/beiläufig).

Lebenslanges Lernen ist ...
"alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient und im Rahmen einer persönlichen, bürgergesellschaftlichen, sozialen, bzw. beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt." (Kommission der Europäischen Gemeinschaft 2001, S. 9) In dieser sehr breiten Definition spiegelt sich auch das gesamte Spektrum von Lernen wider, das auch formales, nicht-formales und informelles Lernen umfasst.

Quelle: Kommission der Europäischen Gemeinschaft (2001). Mitteilung der Kommission: Einen europäischen Raum des lebenslangen Lernens schaffen. KOM(2001) 678 endgültig Brüssel. Webseite (http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2001:0678:FIN:DE:PDF), Zugriff am: 19.03.2009.

Samstag, 27. Dezember 2008

Literatur

Anderson, G. (Ed.). (2004). Reinventing the Museum. Historical and Contemporary Perspectives on the Paradigm Shift. Lanham, Oxford: AltaMira Press.

Bamford, A. (2006). The Wow Factor. Global research compendium on the impact of the arts in education. Münster u. a.: Waxmann.

Billmann, H.-J. (2004). Multimedia in Museen. Neue Formen der Präsentation - neue Aufgaben der Museumspädagogik. (2. Aufl.). Bremen: Engram.

BLK (Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung) (1999). Kulturelle Bildung im Medienzeitalter. Gutachten zum Programm von Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini Universität Hamburg. Bonn: BLK. (Materialien zur Bildungsplanung und Forschungsförderung, Heft 77).


EDUCULT. (2007). Kulturelle Bildung (oder Kultur und Bildung): Ein Überblick zum internationalen Aus- und Fortbildungsangebot. Wien.

EDUCULT. (2007). Vielfalt und Kooperation. Kulturelle Bildung in Österreich – Strategien für die Zukunft. Wien.

EDUCULT. (2008). Kunst, Kultur und interkultureller Dialog. Wien.

Gibbs, K., Sani, M. & Thompson, J. (2007). Lifelong Learning in Museums, a European Hand-book. Ferrara, Italy: EDISAI.

Goebl, R. (1994). Kunstvermittlung ein Auftrag. Studie zur Ausbildung und Arbeit der Bildnerischen Erzieher in Österreich. Wien: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag.

Gruber, M.R. (2006). E-Learning im Museum und Archiv. Vermittlung von Kunst und Kultur im Informatinszeitalter. Dissertation. Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Geisteswissenschaftliche Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaften. Innsbruck.

Gruber, M.R. (2007). Digitale Medien in der Kunst- und Kulturvermittlung - Zum derzeitigen Stand des E-Learning-Einsatzes in Museen und Archiven. Projekt-Homepage KUKUK- Kunst, Kultur, Kommunikation. Webseite.

Gruber, M.R. & Glahn, C. (2009, in press). E-learning for arts and cultural heritage education in archives and museums. In Hasebrook, J., G. Muhr, and A. Schrader (Eds.), Applying digital media to culture. Amsterdam: IOS Press.

Gruber, M.R., Walter, K. & Zeindl, G. (2006). KUKUK - Kunst, Kultur, Kommunikation - Auswertung der Online-Umfrage. Forschungsbericht. Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Erziehungswissenschaften. Innsbruck.


Hawkey, R. (2004). Learning with digital technologies in museums, science centres and galleries. Research report, FutureLab, London.

John, H. & Dauschek, A. (Hrsg.). (2008). Museen neu denken. Perspektiven der Kulturvermittlung und Zielgruppenarbeit. Publikation der Abteilung Museumsberatung, Nr. 26, Landschaftsverband Rheinland, Rheinisches Archiv- und Museumsamt. Bielefeld: Transcript Verlag.

Keene, S., Rowan, B. & Anderson, D. (Eds.). (1999). A netful of jewels; new museums in the learning age. London: National Museum Directors' Conference.

Rath, G. 1998. Museen für Besucherinnen; eine Studie. Vienna: WUV-Universitätsverlag.

Schulze, C. (2001). Multimedia in Museen. Standpunkte und Perspektiven interaktiver digitaler Systeme im Ausstellungsbereich. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag.

Travers, T. & Glaister, S. (2004). Valuing museums, impact and innovation among national museums. London: National Museum Directors' Conference.

United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO). (2006). Road Map for Arts Education. The World Conference on Arts Education: Building Creative Capacities for the 21st Century. Lisabon, 6-9 March 2006.

Österreichischer Kultur-Service (ÖKS) (Ed.). (2001). Studie „Kunst und Bildung“; Personale Kunstvermittlung in Bildungsprozessen. Wien: ÖKS.